Römer-Werkstatt, Informatik-Labor und Physik-Schmiede fest in der Hand der Grundschüler!

Bereits zum zweiten Mal fanden die Grundschülerprojekttage des HGG mit drei verschiedenen Themenbereichen und Projekten statt,  die Römer-Werkstatt bereits das vierte Mal. Am neuen Termin des Wochenendes vor den Herbstferien hatten sich insgesamt über 190 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen für ein Projekt angemeldet. Ihnen konnten - trotz Aufstockung gegenüber dem letzten Jahr - leider "nur" 135 Teilnehmerplätze angeboten werden. Diese verteilten sich auf fast 70 Teilnehmer in der Römer-Werkstatt, 40 Teilnehmer im Informatik-Labor und 25 in der Physik-Schmiede. Möglicherweise wird es daher im nächsten Jahr zwar eine weitere Aufstockung geben, die Kapazitätsgrenzen liegen jedoch absehbar bei 150 Plätzen für die Mittagspause in der Mensa.

So gab es gerade wieder bei den Angeboten des Informatik-Labors und der Physik-Schmiede viele Absagen, zumal man die Römer-Werkstatt schon im Vorjahr auch als Drittklässler besuchen durfte. Bei der Physik mag eine Aufstockung im nächsten Jahr möglich sein, die Informatik ist jedoch bereits jetzt an den räumlichen Kapazitätsgrenzen angelangt, ebenso wird die Römer-Werkstatt nicht jedes Jahr so viele Schüler aufnehmen können. So war es eben nicht nur erfreulich, so viel Grundschüler bereits teilweise in der 3. Klasse für eine Projektteilnahme am HGG motivieren zu können. Gleichzeitig musste eben auch vielen Schülern abgesagt werden, da die Anzahl der Teilnehmerplätze für diesen Andrang nicht ausreichte. Interessenten sei daher für die Folgejahre eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Fast 70 Kinder bastelten aber schließlich ihren eigenen Würfelturm, mit dem die Römer früher ein Schummeln beim beliebten Würfelspiel verhindern wollten. Außerdem hatten sie vor allem im Nachmittagsbereich die Möglichkeit, römische Spiele kennen zu lernen. Im Informatik-Labor wurden Techniken zur Verschlüsselung von Nachrichten erlernt und in Form einer Schatzsuche auf dem Schulgelände ausprobiert. Im zweiten Teilbereich der Robotik steuerten und programmierten die Grundschüler unter Anleitung Lego-Mindstorms-Roboter. In der Physik-Schmiede erlernten die Grundschüler die Gesetze der Akustik und untersuchten die Bauteile eines Lautsprechers, um abschließend eine eigene Lautsprecherbox zu bauen. Beteiligt waren bei den Projekten insgesamt 7 Lehrer: Herr Grodde und Herr Ohrndorf für die Archäologie, Frau Klinkenberg, Herr Brust und Herr Heckert für die Informatik sowie Herr Genge und Herr Nabroth für die Physik.

Allen unseren Helfern, also Schülern der Archäologie- und der Robotik-AG, weiteren Schülern der verschiedensten Jahrgangsstufen, unserem Referendar Herrn Claren sowie den Studentinnen Sarah Conrads und Kerstin Pütz auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für ihre Unterstützung. Hier kam gelebte Schulgemeinschaft unserer Schüler aus den Klassen 5 bis Q2 den eigentlich unbekannten Schülern aus den dritten und vierten Klassen der umliegenden Grundschulen zugute.