Grundschüler-Projekttag 2018

Am 17. November öffnete das Heilig-Geist-Gymnasium seine Pforten, um 120 Viertklässler aus der Region zu empfangen und in die spannenden Welten der Römer, Roboter und Resonanzen eintauchen zu lassen. Die vielfältigen Angebote begeisterten Kinder, Lehrkräfte und Helfer gleichermaßen. Leider mussten bei der großen Anmeldezahlen sogar Absagen erteilt werden. Doch alle Beteiligten lernten dabei im Rahmen ohrer jeweiligen Projekte für einen ganzen Tag die Schule und einzelne Fachräume, Lehrer und Schüler sowie beim Mittagessen sogar die Mensa des HGG spielerisch und aktiv kennen.

 

Auf den Spuren der alten Römer

50 Kinder besuchten die „Römer-Werkstatt“, die bereits zum wiederholten Male von der Archäologie-AG angeboten und in diesem Jahr wieder mit zwei Workshops als „experimentelle Archäologie“ durchgeführt wurde.

Unter Anleitung von Herrn Grodde und Herrn Ohrndorf, mehreren drei Referndarinnen und zwei Studentinnen sowie zahlreichen HGG-Schülern aller Jahrgangsstufen stellten die Kinder im ersten Workshop echte „Römertablets“ aus Wachstafeln her. Nach dem zweiten Workshop traten die Kinder nach getaner Arbeit zu Spielen mit den selbstständig produzierten Lederbällen oder den original römischen Spielen wie dem Deltaspiel im Spieleraum an – eine Freude, die noch lange anhalten wird.

 

Roboter-Bau im Informatik-Labor

Im Fach Informatik konnten 40 Schüler ihre Fähigkeiten in den Bereichen „Robotik“ und „Kryptologie“ spielerisch unter Beweis stellen.

Im Rahmen des ersten Moduls wurden vielfältige Parcours erstellt, die von Lego-Mindstorm-Robotern absolviert werden mussten. Damit dies gelingen konnte, mussten die Kinder die Sensoren der Roboter so programmieren, dass sie den Parcours bewältigen konnten. Dabei waren Geduld, Teamwork und Grips gefragt – schließlich machen die Roboter nur das, was man ihnen sagt. Umso größer war die Freude, wenn der Roboter die ihm gestellte Aufgabe erfolgreich gelöst hat.

Einblicke in die Welt der Geheimsprachen gewährte den Schülern das zweite Modul. Hier konnten sie ihre detektivischen Fähigkeiten bei einer Schatzsuche auf dem Schulgelände demonstrieren. In kleinen Gruppen mussten sie gemeinsam schwierige Rätsel lösen, indem sie verschiedene Geheimschriften ver- und entschlüsselten. Auch das Orakel wurde befragt und schließlich Scheiben gebastelt, um den Schatz heben zu können.

  

Fette Bässe in der Physik-Schmiede

Weitere 30 Kinder besuchten die „Physik-Schmiede“, die den Schülern zum Einstieg mithilfe anschaulicher Experimente demonstrierte, was alles in einem Lautsprecher passiert, wenn ein Ton erzeugt wird.

Im Anschluss an die Mittagspause wurden die Dritt- und Viertklässler dann selbst aktiv: Sie bauten ihre eigenen Lautsprecher, deren Funktionstüchtigkeit sie direkt durch die Verbindung mit dem Handy testen konnten – der Arbeitseifer hatte sich gelohnt, mit Begeisterung wurden die aktuellen Lieblingssongs abgespielt.

 

 

Alle Beteiligten blickten am Ende der Veranstaltungen auf sehr abwechslungsreiche, freudvolle und lehrreiche Stunden zurück, die den Grundschülern bislang unbekannte Felder zugänglich machten und die Vorfreude auf den nahenden Schulwechsel steigerten.