s. auch:   www.certamencarolinum.de

Das Certamen Carolinum ist ein Altsprachenwettbewerb, der sich an besonders begabte Schüler der Oberstufe richtet. Gewinnen kann man dabei die Aufnahme in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes, Geldpreise der Stadt Aachen und des Landes NRW, Reisepreise der Elisabeth-Lebek-Stiftung in Köln und des Privatmannes Herrn Nelis und Buchpreise des Vereins in Aachen. Der Wettbewerb wird in drei Runden ausgetragen: In der ersten Runde schreiben die Teilnehmer einen Essay zu vorgegebenen Themen aus dem Gebiet der alten Sprachen und der antiken Kultur, in der zweiten eine Übersetzungsklausur aus dem Lateinischen oder aus dem Altgriechischen und in der dritten Runde, der Endrunde, die im November in Aachen stattfindet, halten die Teilnehmer einen Vortrag über ein selbst gewähltes Thema aus dem Bereich der Antike, bei dem ein Bezug zur Gegenwart erwünscht ist. Die Bewertung der Schülerleistungen obliegt einer 10- bis 12-köpfigen Jury, die aus Lehrern der Alten Sprachen, Hochschullehrern der RWTH Aachen, der Universität Köln und der Ruhr-Universität Bochum und Vertretern der Fachaufsicht der Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf und Münster besteht. Aus dem Kreis der Endrundenteilnehmer des jeweiligen Certamen Carolinum werden die Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die das Land Nordrhein-Westfalen im darauf folgenden Jahr beim internationalen Lateinwettbewerb, dem Certamen Ciceronianum in Arpino vertreten.