Der Erdkundeunterricht erfolgt im Rahmen der neu erlassenen Kernlehrpläne für das Gymnasium (G8) und soll den Schülerinnen und Schülern die nötige Raumhandlungskompetenz für ihr späteres Leben vermitteln.

Der Unterricht soll von seinen Zielen her gestaltet werden und folgende Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern fördern:

Sachkompetenz

In der Erdkunde gibt es wie in den anderen Fächern auch eine ganze Menge, was man wissen muss. Also vermitteln wir Fakten, Fachbegriffe, Modelle etc., die man kennen muss, um den Raum, der uns umgibt, zu erkennen, ihn beschreiben und in ihm handeln zu können.

Methodenkompetenz

Es genügt nicht nur, dass man fachrelevante Kenntnisse hat, man muss auch die entsprechenden Methoden beherrschen, um diese Kenntnisse gewinnen zu können.

Die Methoden umfassen die Auswertung von Klimadiagrammen, Statistiken, Karikaturen, Karten aber auch die Planung und Durchführung von Befragungen, Zählungen etc.

Urteilskompetenz

Anspruchsvoller Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zu den im Unterricht erarbeiteten Problemen selber Stellung zu beziehen und ein begründetes Urteil abzugeben. Auch das ist ein Ziel des Erkundeunterrichts, denn Probleme Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Metropolisierung, Wirtschaftswandel etc. gibt es genug. Nur, wer die Probleme beurteilen kann, ist in der Lage, sie zu lösen.

Handlungskompetenz

Die Handlungskompetenz ist das Ergebnis der oben genannten Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, im Raum selber zu handeln, ihre Arbeitsergebnisse veröffentlichen und in der Öffentlichkeit vertreten zu können.

Erst dann ist das Ziel des Erdkundeunterrichts erreicht:

Die RAUMRELEVANTE HANDLUNGSKOMPETENZ