17 Jahre Sozialpraktikum - Ein Gewinn für alle Beteiligten

 

Seit siebzehn Jahren gehen alle Schüler unserer Jahrgangsstufe EF, der Einführungsphaser der Oberstufe, zu Beginn des zweiten Halbjahres in soziale Einrichtungen unserer Region und absolvieren dort ein dreiwöchiges Praktikum. Sie helfen nach ihren Möglichkeiten den Fachkräften vor Ort, haben aber vor allem eine Aufgabe: Sie schenken den armen, alten oder jüngsten, benachteiligten oder kranken Menschen das Wichtigste, das wir heute für Menschen aufbringen können - Zeit. Zeit zum Spielen und zum Vorlesen, Zeit zur Unterhaltung und zum Zuhören; Zeit dafür, sie ein Stück zu begleiten.

Die Teilnahme ist verpflichtend. Aber ob Krankenhaus oder mobile Pflegestation, Gemeinde, Obdachloseneinrichtung oder Kindergarten, Altenheim, Behindertenschule oder eine der anderen zahlreichen Einrichtungen, die mit uns zusammenarbeiten und uns Praktikumsplätze zur Verfügung stellen - die Wahl des Platzes treffen die Schüler gemäß ihren Wünschen selbst. Dabei informiert, berät und betreut sie ein Arbeitskreis aus Eltern und Kolleginnen und Kollegen. Er begleitet die Schüler auch während ihres Paktikums.

Das Fazit fällt nach siebzehn Jahren eindeutig aus: Das Sozialpraktikum ist für alle Beteiligten ein Gewinn.